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ANWENDUNGSBEISPIEL 02 · WISSENSMANAGEMENT

„Wenn ich eine Frage habe, frage ich unsere KI“ – und sie prüft die Wissensdatenbank.

Das Wissen ist da: in Confluence, Jira, SharePoint, im Wiki, in Handbüchern und Prozessbeschreibungen. Nur findet es niemand, wenn er es braucht. Ein Browser-Add-on fürs Intranet ändert das: Mitarbeitende stellen ihre Frage in normaler Sprache, der interne Assistent durchsucht die Atlassian-Wissensdatenbank und andere Quellen, antwortet in zwei Sätzen und verlinkt die Seite, aus der die Antwort stammt. Mit Berechtigungen, ohne Raten, ohne dass Daten das Unternehmen verlassen.

Das Problem: Wissen ist dokumentiert – und trotzdem unauffindbar

Die Confluence-Suche findet Seiten, nicht Antworten. Neue Kolleginnen fragen erfahrene Kollegen, die dadurch selbst nicht zum Arbeiten kommen. Dieselbe Frage – „Wie beantrage ich …?“, „Welche Version ist freigegeben?“, „Wo steht der Prozess für …?“ – wird zehnmal pro Woche in Teams oder Slack gestellt. Und wer eine Antwort findet, weiß nicht, ob sie noch aktuell ist. Allgemeine Chatbots helfen nicht, weil sie Ihr Unternehmen nicht kennen – und erfinden im Zweifel etwas.

So funktioniert der interne Wissensassistent

1 · Browser-Add-on im Intranet

Ein Klick oder Tastenkürzel öffnet den Assistenten auf jeder Intranet-Seite – in Chrome, Edge oder Firefox. Die Frage wird in normaler Sprache gestellt, optional mit Bezug auf die gerade geöffnete Seite.

2 · Suche in den echten Quellen

Der Assistent durchsucht Confluence, Jira, SharePoint, Netzlaufwerke oder Ihr Wiki über deren Schnittstellen – nur Inhalte, für die der jeweilige Nutzer berechtigt ist. Kein Kopieren der Wissensdatenbank an Dritte.

3 · Antwort mit Quelle

Aus den gefundenen Passagen formuliert das Sprachmodell eine kurze Antwort und verlinkt die Originalseiten. Findet es nichts Belastbares, sagt es das – statt zu halluzinieren.

4 · Lernen aus Lücken

Fragen ohne gute Antwort werden gesammelt und dem Wissensmanagement gemeldet: Dort, wo oft gefragt und nichts gefunden wird, fehlt Dokumentation. Die Wissensdatenbank wird gezielt besser.

Beispiel-Szenario: Onboarding und Support entlasten

Vom Nachfragen zum Nachschlagen

Eine neue Mitarbeiterin soll eine Kundenreklamation anlegen. Statt im Team zu fragen, tippt sie ins Add-on: „Wie lege ich eine Reklamation an und wer muss freigeben?“ Der Assistent findet die Prozessseite in Confluence, das zugehörige Jira-Formular und die Freigaberegel aus dem Handbuch, fasst die drei Schritte zusammen und verlinkt alle drei Quellen. Zwei Minuten statt einer halben Stunde – und niemand wurde unterbrochen. Die Frage landet im Auswertungs-Dashboard: Wird sie oft gestellt, wird die Prozessseite prominenter verlinkt.

Wofür der Assistent typischerweise genutzt wird

Technologie, Berechtigungen & Datenschutz

Das Add-on ist eine Browser-Erweiterung (Chrome, Edge, Firefox), die mit einem Backend in Ihrem Netz oder Ihrer Cloud spricht. Die Suche läuft über die Atlassian-REST-APIs (Confluence, Jira) sowie Microsoft Graph, Dateiablagen oder Datenbanken – immer mit den Rechten des angemeldeten Nutzers (SSO). Für die Antwortformulierung kommen aktuelle Sprachmodelle zum Einsatz: über europäische Anbieter, Azure OpenAI mit EU-Datenverarbeitung oder ein lokal betriebenes Modell, sodass keine Inhalte das Unternehmen verlassen. Jede Antwort ist auf ihre Quellen rückführbar, jede Anfrage wird nur so protokolliert, wie Ihr Betriebsrat und Datenschutz es freigeben. Der Einstieg reicht vom Prototyp mit Confluence-Anbindung bis zum Ausbau auf weitere Quellen und dem Rollout. Umfang, Betrieb und Konditionen werden individuell festgelegt.

Häufige Fragen zum internen Wissensassistenten

Funktioniert das mit unserer Confluence-Instanz (Cloud oder Data Center)?

Ja. Beide Varianten stellen REST-APIs bereit; auch Jira, Bitbucket sowie SharePoint, OneDrive, Google Drive, Notion oder Netzlaufwerke lassen sich anbinden. Der Prototyp startet meist mit Confluence und wächst dann.

Sieht der Assistent Inhalte, die ein Nutzer nicht sehen darf?

Nein. Die Suche läuft mit den Rechten des angemeldeten Nutzers. Wer eine Seite in Confluence nicht öffnen darf, erhält auch keine Antwort daraus.

Verlassen unsere Daten das Unternehmen?

Nur, wenn Sie das entscheiden. Das Sprachmodell kann in der EU, bei einem europäischen Anbieter oder vollständig lokal auf eigener Hardware laufen. Die Wissensdatenbank selbst wird nicht kopiert oder zum Training verwendet.

Wie verhindert man falsche Antworten?

Der Assistent antwortet nur aus gefundenen Passagen und zeigt die Quellen. Findet er nichts Belastbares, sagt er es. Nutzer können Antworten bewerten; schlechte Antworten und Wissenslücken landen im Dashboard fürs Wissensmanagement.

Welche Frage wird bei Ihnen zehnmal pro Woche gestellt?

Nennen Sie sie mir. Im kostenlosen Erstgespräch zeige ich, wie der Assistent sie aus Ihrer Wissensdatenbank beantworten würde – und was der Prototyp kostet.

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